Zeitzeugen

© Ida Gatz

Ida Ritz (1. Reihe li.) mit Paul Schäfers Jugendgruppe in Gartow 1950

Viele Colonia Dignidad-Überlebende haben Gedächtnislücken. Manche erstrecken sich über Monate oder Jahre. Es sind Traumafolgen und gezieltes „Löschen“ durch Gehirnwäsche, Elektroschocks, Zwangsmedikation. Außerdem folgte das Leben in der Kolonie anderen Gesetzen, die Zeit nahm eine andere Bedeutung an.


Um Lücken in der Anfangszeit in Deutschland (1947-1961) ausfüllen, Angaben überprüfen zu können, suchte ich zusätzliche Zeitzeugen, die in Berührung mit dem „System Schäfer“ gekommen waren, sich aber befreien und flüchten konnten. Besonders halfen mir:

* Ida Gatz, geborene Ritz (* 1933 Wolhynien/Ukraine)
* Johannes Bechtloff (*1927) und Christel Bechtloff
* Wolfgang Kneese (*1945 )
* Harry Friedrich (* )
* Hussain Siam (*1945 Jerusalem)

Wer sich auf diesen Bildern erkennt und etwas aus seiner Erinnerung zu diesen Seiten beitragen möchte, kann über info@unser-geraubtes-leben.de Kontakt zu Ulla Fröhling aufnehmen.

Wer in die Kolonie hineingeboren wurde, wuchs in einer pervertierten Welt auf. Doch diese Kinder kannten nichts anderes. Wie es war, und was es bedeutete, berichteten mir vor allem:

* Bernd Schaffrik (*1962 Colonia Dignidad, Parral/Chile)
* Waltraud Schaffrik, geb. Schaak (*1962 Colonia Dignidad, Parral/Chile)

Fortsetzung

Letzte Änderung am 08.11.2016 um 14:17 Uhr.

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